Unbegrenztes Telefonieren, Surfen und Simsen – wer nicht ständig an die Kosten denken möchte, bucht eine Flatrate. Prepaid Karten bieten dagegen ein bestimmtes Budget, das nach dem Verbrauch neu aufgeladen werden muss. Bei der Flatrate sind die Kosten also abgekoppelt vom tatsächlichen Verbrauch. Sinnvoll ist das für Vieltelefonierer und alle, die ihr Handy oder Smartphone sorglos nutzen wollen. Das Prepaid Modell hat dagegen eine eingebaute Verbrauchskontrolle: Man kann nur so viel telefonieren, wie man zuvor bezahlt hat.
Zumindest galt diese Unterscheidung in der Vergangenheit. Und auch heute noch haben Nutzer die Wahl zwischen beiden Konzepten. Bei einigen Anbietern kann man aber mittlerweile auch eine Flatrate Prepaid buchen. Möglich ist dies etwa bei blau.de, wo sich Flatrates für Telefon, SMS und mobiles Internet separat vereinbaren lassen. Die anderen Leistungen bleiben jeweils in der klassischen Prepaid-Berechnung. Vorteil: Statt sich auf eine lange Laufzeit zu verpflichten, kann man die Flatrate flexibel monatsweise hinzubuchen oder abbestellen. Praktisch ist dies etwa im Urlaub oder wenn man bereits im Voraus weiß, dass man viel verbrauchen wird.
Einen ähnlichen Effekt erreicht man auch über eine indirekte Flatrate. Prepaid lassen sich etwa Tarife mit Kostenschutz wählen, bei denen man nie mehr als eine bestimmte Summe bezahlen muss. In Monaten mit geringem Verbrauch fällt die Rechnung entsprechend niedrig aus. Wenn Telefonate, SMS oder Surfabenteuer das Limit übersteigen, tritt automatisch der Kosten-Airbag in Kraft. Bei fonic.de und Anbietern wie O2 oder simyo.de er derzeit bei knapp 40 Euro monatlich. Teurer kann das Handyvergnügen dann auf keinen Fall werden: die perfekte Kombination aus Flatrate- und Prepaid-Vorteilen.

Posted in
Tags: 
