Nach dem Trend zur Minimalisierung erlebt die mobile Kommunikation mit dem Smartphone jetzt einen Boom an Computerfunktionen. Es ist größer als ein normales Handy, passt aber immer noch bequem in die Jackentasche. Es ist kleiner als ein Netbook, kann jedoch mit ähnlichen Leistungen aufwarten, etwa zur Termin- und Adressverwaltung, als Datenspeicher, Navigationsgerät oder Mediencenter für MP3, Radio, Foto und Video. Hinzu kommen die Möglichkeiten zur Synchronisation mit anderen Datenquellen, so dass Adressbücher, Mails, Bilder oder Musik in Sekundenschnelle übertragen werden können.
Um diese Leistungen zu erfüllen, braucht das Smartphone ein Betriebssystem. Und hier steckt der Teufel im Detail. Denn je nach Hersteller stehen dem Nutzer unterschiedliche Anwendungen zur Verfügung. Während lange Zeit das iPhone von apple.com Standards setzte, holen vor allem Android-Handys auf. Ob motorola.com, sonyericsson.com oder einer der anderen Hersteller – wer aktuell die Nase vorn hat, verkünden die Fachportale im Wochentakt.
In der Flut an Anwendungen geraten die Kernfunktionen dabei immer mehr in den Hintergrund. Frauen achten weiterhin eher auf Design und minimale Handtaschenformate, Kids haben Spaß an Musicplayer, Kameras und Extratasten für Spiele. Geschäftsreisende achten auf lange Akkulaufzeiten und eine integrierte Navigation. Und wer mit seinem Smartphone nur telefonieren, mailen und surfen möchte, freut sich über den brillanten Bildschirm. Tipp: Damit der smarte Begleiter nicht zum Geldfresser mutiert, ordert man am besten eine Flatrate. Denn viele der beliebten Apps sind darauf programmiert, regelmäßig frische Daten aus dem Internet zu laden. Ohne Kostendeckel kann das teuer werden.

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