Manche Computer kommen immer noch ohne Webcam auf den Markt. Mit dem passenden Nachrüstsatz lassen sie sich aber schnell fit machen. Wer seinem Gesprächspartner beim Skypen oder Chatten direkt in die Augen schauen möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Kameramodellen. Neben der Auflösung und Bildqualität unterscheiden sich die Kameras vor allem beim Anschluss. Klassischer Standard ist ein USB 2.0-Anschluss. Mittlerweile haben die Hersteller aber auch Geräte entwickelt, die die erforderlichen Datenmengen per Bluetooth übermitteln können. Das macht unabhängig und erleichtert die Justierung der Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Im Laufe der technischen Entwicklung ist die Webcam mit weiteren technischen Funktionen gespickt worden. Bei gut sortierten Fachshops wie conrad.de findet man zum Beispiel Kameras mit LEDs, eingebautem Mikrofon, Lichtmesser sowie speziellen Filtern und Rahmeneffekten. Allerdings: je mehr Funktionen die Kamera besitzt, desto anspruchsvoller ist auch die Steuerung. Während bei Standard-Modellen kein Treiber installiert werden muss, verlangen aufwendige Kameras eine eigene Steuerungssoftware.
Teuer sind die Spezialisten für Videogespräche heute nicht mehr. Amazon.de liefert einfache Modelle bereits für weniger als 20 Euro. Moderne HD-Kameras liegen preislich zwischen 30 und 40 Euro. Die nachgerüstete Webcam hat sogar einen Vorteil gegenüber integrierten Kameras. So kann man Position und Blickwinkel ganz nach Belieben verändern. Bei Bedarf lässt sich die separate Cam außerdem an andere Geräte anschließen. Spitzenmodelle von Markenherstellern wie Logitech bieten für rund 50 Euro dann brillante Bilder mit 10 Megapixeln, zwei Mikrofone sorgen für Stereoklang. Wichtig: Um gestochen scharf zu sehen, braucht man eine gute Internet-Verbindung.

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