Ob erste Inbetriebnahme oder Rettung nach Virenangriff – wer eine Festplatte formatieren möchte, muss kein Computergenie sein. Da Windows und Mac unterschiedliche Formatierungen verlangen und zudem jede Version des Betriebssystems anders funktioniert, braucht man jedoch eine spezifische Anleitung. Vorweg: Wenn sich auf der Festplatte noch wichtige Daten befinden, müssen diese zuerst auf ein anderes Medium übertragen werden. Denn die Formatierung löscht sämtliche gespeicherten Informationen.
Aus diesem Grund glauben auch viele Nutzer, dass mit einer neuen Formatierung die Festplatte wieder porentief rein ist. Das trifft aber leider nicht zu. Profis können auch von neu formatierten Medien etliche Informationen abrufen. Bevor man einen gebrauchten Firmen-PC verkauft sollte man deshalb nicht nur die Festplatte formatieren, sondern die Daten von einem Fachmann löschen lassen. Für erfahrene private Nutzer stellt netzwelt.de Tools vor, die beim Formatieren wirklich gründlich löschen. Wie man eine frisch erworbene Festplatte formatieren kann, zeigen Online-Magazine wie computerbild.de.
Der unangenehmere Fall ist zweifellos die notwendige Formatierung, um das System nach einem Defekt wieder herzustellen. Portale wie winload.de bieten dazu verschiedene Programme, mit denen ganze Festplatten oder beschädigte Partitionen neu formatiert werden. Tipp: Manchmal ist der Klick auf die Löschtaste voreilig. Aber zum Glück gibt es auch hier passende Software, um versehentlich durch Löschen oder Formatieren verlorene Daten zurückzuholen. Immer mal wieder gibt es dabei allerdings Probleme mit einzelnen Betriebssystemen. Kostenlose Hilfe beim Festplatte formatieren findet man in den Foren von Fachmagazinen oder Herstellern.

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